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Schallleitungsschwerhörigkeit

Bei einer Schallleitungsschwerhörigkeit handelt es sich um eine Schädigung im Außen- oder im Mittelohr, wodurch die Hörfähigkeit beeinträchtigt wird.

Nach Diller (2005) kann es sein, dass:

  • Das Hörorgan vorhanden, aber seine Entwicklung ausgeblieben ist (Aplasie).
  • Der Gehörgang verschlossen ist (Gehörgangsatresie).
  • Die Ohrmuschel fehlt (Anotie).
  • Die Ohrmuschel sehr klein ist (Mikrotie).
  • Ein Ohrenschmalzpfropf (Cerumen oburans) den Gehörgang verstopft.

Weiters kann es zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit kommen, wenn Missbildungen, Narbengewebe oder Perforationen des Trommelfells vorliegen. Liegt eine der genannten Schädigungen vor, wird der Schall leiser ins Innenohr weitergeleitet.

In den meisten Fällen kann durch einen kleinen operativen Eingriff die Schallleitungsschwerhörigkeit behoben werden. Liegt ein chronischer Verlauf bspw. einer Mittelohrentzündung vor, kann auch durch Hörgeräte das Hörvermögen verbessert werden. Wichtig ist eine genaue Abklärung bei einem HNO-Arzt! (vgl. Diller, 2005, S. 60 f.)